Haus SL
Durch sein Außenfassadenthema fügt sich das Haus SL in die Reihe der phänomenologischen Wohnhäuser ein.
Zwei unterschiedliche Häuser sind in einem Haus umgesetzt.
Um dies zu erreichen wurden die beiden nördlich gerichteten Fassaden mit einem glatten Putz und kleinen, außenflächenbündigen Fenstern versehen.
Komplementär dazu wurde die südliche Fassade mit einem rauen Spritzputz und großen Fenster in tiefen Leibungen ausgebildet.
Die horizontalen Formate der Fenster verbinden die beiden Themen miteinander.
Im Inneren des Wohnhauses steht ein installierter Kern gelöst zu den Außenwänden. Die Hauptnutzungen sind um diesen angeordnet und durch einen Luftraum miteinander verbunden.
Durch Licht- und Schattenspiel sowie die Erlebbarkeit der Tages- und Jahreszeiten, ist eine bewohnbare Raumskulptur entstanden.
Leistungsphasen: LPH 1-5
Bildrechte: Christian Richters